Neue Lichtanlage

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Neue Lichtanlage

Wir nutzen die Corona-Zeit und den damit verbundenen Rückgang auf Aufträgen und rüsten ein wenig unsere Technik in Bezug auf Ausleuchtung auf.

Eine neue Dauerlicht-Anlage mit LED-Ringleuchten soll uns demnächst das notwendige Licht für unsere Shootings spenden. Diese sind gegenüber der bisherigen Blitzanlage wesentlich leichter und bieten zusätzlich den großen Vorteil, dass man Reihenaufnahmen mit mehreren Bildern pro Sekunde machen kann, da sich kein Blitz mehr aufladen muss. Und dass nun auch Videoaufnahmen mit entsprechend guter Ausleuchtung möglich sind. Denn für die Zukunft haben wir auch wieder vermehrt Videoprojekte geplant.

Außer den LED-Ringleuchten sind in den letzten Monaten auch noch ein paar andere Kleinigkeiten angeschafft worden. Hiermit ist eine optimale Ausleuchtung des Motivs gegeben, außerdem können Videoaufnahmen mit verschiedenen Blickwinkeln auf einmal erstellt werden, die dann später zusammen geschnittenwerden können.


Zwei LED-Ringlichter sind nun vorhanden, diese sind bei Amazon zu einem Preis von ca. 90 Euro pro Stück erhältlich:

Mitgeliefert wird eine Tragetasche für die Leuchte selbst und ein Stativ. Leider passt letzteres nicht mit in die Tasche, aber mit ein paar Handgriffen und Tricks ist mit Hilfe von ein paar Schrauben und Klettbändern das Stativ an der Außenseite der Tasche befestigt und kann so leichter transportiert werden.

Die Ringlichter selbst sind sehr schnell aufgebaut. Einfach das Stativ auf die benötigte Höhe ausziehen, die Leuchte mit einer Schraube fixieren und das Netzgerät anschließen. Alternativ zum Strom aus der Steckdose ist auch der Betrieb mit gängigen Akkus möglich, inzwischen werden Akkus mit bis zu 10.400 mAh angeboten (kompatibel zu Sony NP-F550/750/970/990). Die maximale Helligkeit liegt bei 3.000 Lumen bei einem Stromverbrauch von 55 Watt. Typisch für LEDs werden diese Leuchten im Betrieb nicht heiß.

Die Lichtfarbe des LED-Ringes ist von 3200 Kelvin (warmweiß) bis 5600 Kelvin (kaltweiß) stufenlos einstellbar, ein Display informiert über die gewählten Werte. Das gleiche gilt für die Helligkeit, die von 0 % bis 100 % einstellbar ist. Alternativ zu der von uns eingesetzten Canon IXUS-Kamera kann man wahlweise auch ein Mobiltelefon nutzen, eine entsprechende Halterung ist ebenfalls beigelegt. Für diesen Zweck gibt es auch direkt am Gehäuse der Ringleuchte einen USB-Anschluss zur Stromversorgung.

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Die beiden LED-Ringlichter sind 18″ im Durchmesser groß (ca. 46 cm), sie leuchten zwar eine Location gut aus, manchmal ist aber genau im Fokusbereich das Motiv dann doch zu dunkel. Dafür haben wir uns noch ein weiteres, kleineres LED-Ringlicht besorgt, welches direkt an der Kamera montiert ist. Mit einer Blitzschiene und ein paar Schrauben bzw. Adaptern liegt das Objektiv der Kamera genau in der Mitte des Ringlichtes.
Leider gibt Amazon nicht allzu viele technische Daten von diesem Ringlicht an, es ist jedenfalls ausreichend hell, um von den beiden großen Ringlichtern nicht ausgeleuchtete Stellen noch aufzuhellen. Drei verschiedene Lichtfarben, die Helligkeit in zehn Stufen einstellbar. Der Betrieb erfolgt über einen USB-Anschluss.
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Für die Stromversorgung haben wir uns für eine Powerbank, die sowieso schon vorhanden war, entschieden, die unterhalb von der Kamera angebracht ist. Damit entfällt auch wieder ein Kabel, welches von der Steckdose zur Kamera führt. Dieses Gegenwicht lässt den Bediener die Kamera gerade bei Videoaufnahmen auch wieder ruhiger halten, hier wirkt das gleiche Prinzip wie bei einem Schwebestativ.

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Wie schon erwähnt, wollen wir in Zukunft auch ein wenig mehr auf Videoprojekte setzen, vor allem auch die Kollegen vom Projekt Bodyshoot (aktuell wegen Corona noch in der Ruhephase). Um hier von einer Szene direkt mehrere Einstellungen zu bekommen, sie später mit einem Videoschnittprogramm zu einem kleinen Clip zusammengefügt werden können, haben wir inzwischen drei kompakte Digitalkameras (Canon IXUS 200 bzw. 210), welche alle Videoaufnahmen im 720p-Format ermöglichen.

Zwei von diesen werden direkt in die Mitte der großen Ringlichter montiert. Eine weitere kann wahlweise mit einem Saugnapf an einer glatten Oberfläche wie einem Spiegel oder einem Fenster befestigt werden. Oder auf einem kleinen Stativ auf einem Tisch oder Schrank. Als weitere Position bietet sich die Aufsicht auf ein Motiv von oben an, welches mit einem schweren Stativ und zwei Schwanenhälsen ermöglicht wird. Bei einem reinen Videoprojekt kann man so mit insgesamt vier Kameras arbeiten (drei fest, die DSLR in der Hand gehalten oder fest auch auf einem Stativ) und hat so entsprechend vier Blickwinkel auf die gleiche Szene.

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Da die Canon IXUS gebraucht zwischen 30 und 40 Euro liegen, könnte man hier sogar nachdenken und die Anzahl auf insgesamt 5 erhöhen. Damit hätte man alle Möglichkeiten (zweimal im Ringlicht, einmal mit dem kleinen Stativ, einmal am Fenster und einmal an der Decke) ausgeschöpft.