Einen Systemblitz (auch Aufsteckblitz oder Speedlite genannt) nutzt du, wenn du flexibel und kontrolliert blitzen möchtest, z. B. bei schlechten Lichtverhältnissen oder wenn du gezieltes Licht brauchst.
Typische Einsatzbereiche:
– Porträtfotografie: Für besseres Licht bei Innenaufnahmen oder draußen bei Gegenlicht.
– Event- & Hochzeitsfotografie: Um Motive in dunklen Räumen oder bei Nacht auszuleuchten.
– Aufhellblitz (Fill-Flash): Um Schatten zu reduzieren – z. B. bei starkem Sonnenlicht.
– Indirektes Blitzen: Du kannst den Blitz gegen Decke oder Wand richten für weiches, natürliches Licht.
– Kreatives Blitzen: Mit Lichtformern, Farbfolien oder entfesseltem Blitz (z. B. mit Funkauslösern).
Vorteile gegenüber dem internen Blitz:
– Stärkeres Licht
– Dreh- und neigbar (Bounce-Blitz möglich)
– Bessere Kontrolle über Licht und Schatten
– Schnellere Ladezeiten und oft Zusatzfunktionen (z. B. TTL, HSS)
Wann vermeiden?
– Wenn du mit Dauerlicht oder Studioblitz arbeitest.
– Wenn du unauffällig fotografieren möchtest (z. B. Reportage ohne sichtbaren Blitz).
Fazit: Ein Systemblitz ist unverzichtbar für flexibles Blitzen unterwegs – kompakt, stark und vielseitig einsetzbar.


